PUG hat Lösungsvorschlag für das Gänseproblem

Die PUG-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg beantragt,

die „Satzung der Stadt Wolfsburg über die Benutzung des Erholungsgebietes Allerpark“ (Allerparkordnung) wie folgt zu verändern:

§ 6 Hunde
Hunde sind an den Sandstränden, den Liegewiesen und den vor den Sandstränden mit Bojen gekennzeichneten Badezonen und in den übrigen Bereichen des Allerparks stets an der Leine zu führen.

Begründung

Seit vielen Jahren beschäftigen sich die Stadtverwaltung und die Politik mit dem Thema Verunreinigung im Stadtgebiet durch Gänse. Konkret sind Gewässer und gewässernahe Fläche zu nennen. Durch seine hohe Aufenthaltsqualität bietet der Allerpark ideale Bedingungen nicht nur für uns Menschen, sondern eben auch für beispielsweise Gänse, die sich hier nahezu ungestört bewegen können (s. Anlagen).

Die Gänseproblematik ähnelt zeitweise einer Gänseinvasion am Allersee. Durch extrem viel Kot, sowohl am, als auch auf dem Weg, am Strand und im Wasser, sind große Teile eigentlich nicht wirklich angenehm nutzbar.
Das Ansinnen die Gänseinvasion zumindest zu reduzieren, Verschmutzungen zu vermeiden, den Strandbereich wieder nutzbar und angenehm zu machen und auch die erhebliche Fäkalienbelastung für das Wasser zu mindern bzw. die Wasserqualität für Badende zu verbessern, ist mit Sicherheit ein richtiges und wichtiges Ansinnen.

Eine Möglichkeit, dieser Situation Herr zu werden, wäre, die Bestimmungen für Hunde und Hundeführer (s. § 6 der Allerparkordnung) ein wenig anzupassen. Der Anblick und der Geruch eines Hundes führen erwiesenermaßen dazu, dass die Gänse sich in Schilf oder andere Bereiche zurückziehen.  Die Änderung würde es Hundebesitzern ermöglichen, ihre Hunde dauerhaft an der Leine im gesamten Allerpark zu führen, was die Gänse idealerweise vergrämen würde. Alles unter Beachtung der bestehenden naturschutzrechtlichen Bestimmungen und den in der Allerparkordnung genannten Zeiten.

Am Ende sollte eine Qualitätsverbesserung für alle Nutzer des Allerparks stehen.