Warum sollte ausgerechnet der Hauptstandort der Volkswagen AG bei der Eigentümervertretung des Landes Niedersachsen nicht stärker berücksichtigt werden?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein neues Positionspapier der PUG, das wir als Download zur Verfügung stellen.
Das Papier regt eine sachliche Debatte darüber an, ob das Land Niedersachsen künftig einen seiner beiden Entsendungssitze im Aufsichtsrat der Volkswagen AG mit einer Persönlichkeit besetzen könnte, die über eine besondere Kenntnis des Hauptstandortes Wolfsburg sowie seiner wirtschaftlichen und kommunalen Zusammenhänge verfügt.
Dabei geht es ausdrücklich weder um eine Gesetzesänderung noch um einen Anspruch Wolfsburgs auf einen Sitz im Aufsichtsrat. Vielmehr soll ein Denkanstoß gegeben werden, wie die Eigentümerinteressen des Landes Niedersachsen angesichts der tiefgreifenden Transformation der Automobilindustrie künftig noch umfassender wahrgenommen werden können.
Das Positionspapier wurde zusammen mit einem entsprechenden Prüfauftrag an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung übersandt. Ich würde mich freuen, wenn dieser Vorschlag nun auch Anlass für eine öffentliche Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung der Eigentümervertretung des Landes Niedersachsen geben würde.
Andreas Klaffehn
OB-Kandidat der PUG
